Geleitwort des Präsidenten des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven
Beinahe überall ist die Rede vom Web 2.0. In erster Linie geht es dabei um die Idee eines globalen virtuellen Dorfes. Es sind nicht einige wenige, die Informationen bereitstellen und viele, die diese Informationen konsumieren, sondern diejenigen, die Information ins Internet stellen, sind auch diejenigen die sie abrufen. Kritiker behaupten, dass der Begriff Web 2.0 nur ein Marketinggag sei, und dass diese Entwicklung schon immer der Grundgedanke des Internets war.
Doch darauf kommt es nicht an. Viel wichtiger sind die Chancen, die diese Entwicklung uns allen bieten.
Inzwischen hat sich eine Vielzahl von Angeboten im Internet etabliert, wie soziale Netzwerke, Feeds oder Wikis. Alle haben eins gemein: Internetnutzer selbst stellen Informationen für andere Internetnutzer bereit. Diese Vernetzung von Menschen macht einen sehr schnellen Informationsaustausch möglich, ganz egal ob diese Informationen privater oder geschäftlicher Natur sind. Internetnutzer können aber nicht nur sehr schnell Informationen zu wohl jedem beliebigen Thema finden, sie können Ihre Geschäfte auch direkt über das Internet abwickeln, ohne dass sich die Geschäftspartner jemals persönlich in die Augen sehen. Heute gibt es kostenlose Onlineanwendungen im Internet, für die man früher eine teure Software kaufen musste.
Die Entwicklung des Web 2.0 schreitet schnell voran, immer neue Möglichkeiten und Angebote tun sich auf. Der Mittelstand darf sich dieser Entwicklung nicht verschließen. Welche Potenziale und Erleichterungen speziell für kleine und mittlere Betriebe in dieser Technologie stecken, will Ihnen die 3. Synergie Fachtagung zeigen.


